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Strategie der Bildzitate

Dazu verweist die Referentin (Dr. Eliane de Simone) auf die in der Bildenden Kunst besonders in der Postmoderne verwendete Stategie von Bildzitaten. Doch die Künstlerin, die 2009 mit dem portugiesischen Kunstpreis „Amadeu de Sousa Cardoso“ ausgezeichnet wurde, kombiniert Text und Bild in einen ganz persönlichen Stil.
Eine weitere Werkgruppe zieht Eliane de Simone als Beispiel für die Arbeiten Ribeiros heran:
Mit dem Ttiel „Books of ours“ wird ein Wortspiel verbunden zu den mittelalterlichen Stundenbüchern. Damit erschaffe die Künstlerin eine wohl überlegte Spannung und Doppelbödigkeit in Verbindung mit den derzeitig üblichen Ritualen des Kunstmarktes. Denn jedes der zwölf Bilder steht für eine bekannte Kunstmesse. Dieser besondere Kalender deutet mit Humor und Ironie auf die jährlichen, selbst zelebrierten Pilgerfahrten durch die Kunstwelt hin und hinterfragt somit deren Mechanismen.
Viele grundlegende Fragen umkreisen die Werke von Ana Luisa Ribeiro. Insofern könne die
Ausstellung wie ein großes, aufgeschlagenes Buch mit unendlich vielen Interpretationen betrachtet werden. In der Werkserie „Kunst an der Jahrhundertwende“ wird der Betrachter die Herangehensweise der Künstlerin, die in Köln und ihrer Geburtsstadt lebt, näher gebracht.
Jede Arbeit stellt eine vielfache Vergrößerung dar. Zudem hat die Künstlerin Teile der Vorlagen ergänzt, manchen mit hand geschriebenen Bemerkungen versehen. Zahlreiche Ausstellungen in den vergangenen 20 Jahren zeugen von ihrer Schaffenskraft, ergänzt von Sammlungen ihrer Werke in namhaften Einrichtungen in Deutschland und Portugal. …”

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Strategy of image quotations

To this end, the speaker (Dr. Eliane de Simone) refers to the strategy of image quotation, used in the postmodern art. The artist though, who was awarded the Portuguese art prize “Amadeu de Sousa Cardoso” in 2009, combines text and image in a very personal style.
Eliane de Simone draws on another work group as an example of Ribeiro’s work: With the Titiel “Books of ours”, a word play draws a connection to the mediaeval books of hours. In this way, the artist creates a deliberate suspense and ambiguity in connection with the current rituals of the art market. Each of the twelve paintings represents a well-known art fair. This special calendar points, with humor and irony, to the annual, self-celebrated pilgrimages through the world of art, in this way questioning their mechanisms. Many fundamental questions revolve around the works of Ana Luisa Ribeiro. In this respect the
Exhibition can be regarded as a large, opened book with an infinite number of interpretations.
In the work series “Art at the turn of the century” the viewer is brought closer to the approach of the in Cologne and her birth city living artist. Each work represents a multiple enlargement. In addition, the artist has completed parts of the templates, some of them with handwritten notes. Numerous exhibitions in the past 20 years, complemented by collections of their works in well-known institutions in Germany and Portugal, testify to her creativity. … ”